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AIXTRANETSpam-Protection

 Problem und Hintergrund

Waren im Jahr 2001 bereits acht Prozent des täglichen Mailaufkommens Spam, so sind es nach aktuellen Messungen (03/2006) rund 82 Prozent - Tendenz steigend. Schätzungen nach verursachen die Massenmails allein in Europa volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von 20 Milliarden Euro. Grund genug nach ernsthaften Lösungen für dieses Problem zu suchen.

Wir alle kennen die täglichen Flut von zweifelhaften Angeboten in immer wieder neuen und abenteuerlichen Schreibweisen. Dies macht deutlich, dass eine Filterung über reine Wortlisten nicht mehr ausreicht.

Lösung

AIXTRANET hat ein spezielles Spam-Protection-System implementiert das weit über einfache Wortfilter hinausgeht. Wir setzen hierbei auf eine Reihe bewährter grundsätzlicher Abwehrmaßnahmen, sowie auf eine Kombination von vorgegebenen ständig aktualisierten Filterregeln und der Lernmöglichkeit des Systems durch vom User benannte Spam. Hier beispielhaft einige der angewendeten Techniken

Alle vom System als spamverdächtig eingestuften E-Mails werden mit einem Ranking versehen, welches angibt, um wie wahrscheinlich es sich um Spam handelt. Alle Informationen des AIXTRANET Spam-Protection-System werden als zusätzliche X-Header in die E-Mails geschrieben. Diese können dann z.B. von den Mail-Clients zur Filterung und Sortierung verwendet werden.
Zusätzlich ist die Markierung im Subject möglich. Diese erfolgt über das Wort "Spam" und eine bestimmte Anzahl von "*". Ein solcher Betreff sieht dann z.B. so aus

    Spam:*****,'vorheriger Betreff'

Die Anzahl der "*" ist eine Gewichtung für die Spamwahrscheinlichkeit. Je mehr "*" desto wahrscheinlicher handelt es sich um Spam. Nach einer Einführungsphase kann individuell vereinbart werden, wie mit identifizierter Spam verfahren werden soll. Möglich sind jeweils unabhängig markieren mit "*", "bounce" der Mail an den Absender oder verwerfen der Mail; jeweils in Abhängigkeit von der Gewichtung.

Einsatz des Systems

Das System wird individuell für jeden Kunden eingerichtet. Bereits das untrainierte System kann eine erhebliche Menge Spam erkennen. Natürlich steigt die Erkennungsrate und Zuverlässigkeit mit zunehmendem Training.
Der Einsatz läuft typischerweise in folgenden Phasen ab

Lernfähigkeit des Systems

Ein weiterer Vorteil des AIXTRANET Spam-Protection-System ist die Trainierbarkeit durch den User.
Dies gilt sowohl für Spamnachrichten, als auch für solche, die ausdrücklich kein Spam sein sollen. Hierzu stehen 2 spezielle Adressen zur Verfügung.

    isspam@aixtra.net

an diese Adresse können alle Nachrichten weitergeleitet werden, die als Spam identifiziert werden sollen. Dies gilt auch für Nachrichten, die bereits als Spam erkannt wurden, die jedoch eine höhere Gewichtung bekommen sollen, damit die automatische Filterung anspricht.

    notspam@aixtra.net

an diese Adresse können alle Nachrichten weitergeleitet werden, die ausdrücklich nicht als Spam identifiziert werden sollen. (Beipiel: Nachricht von einer Mailingliste hat "***" bekommen, ist aber tatsächlich eine erwünschte Mail). Die Möglichkeit an notspam@aixtra.net zu senden ist auf authentifizierte User beschränkt. Entsprechend muss entweder der Mailserver des Kunden auf "authenticated SMTP" konfiguriert werden, oder es wird für diesen Zweck im Client ein besonderes Konto zum verschicken eingerichtet.

Es empfiehlt sich eine gewisse Sorgfalt im Umgang mit den Trainingsmöglichkeiten des Systems, da man hierüber einen deutlichen Einfluss auf die zuverlässige Einordnung in Spam und gewollter Mail hat.

Als Faustregel hat sich bewährt:
E-Mails die eindeutig Spam sind und mit weniger als 5 Sternen gekennzeichnet sind, sollten an isspam@aixtra.net weitergeleitet werden.
E-Mails die eindeutig KEIN Spam sind und mit mehr als 2 Sternen gekennzeichnet sind, sollten an notspam@aixtra.net weitergeleitet werden.

Ausnahmen definieren

Sollte es Absender oder IP-Adressen geben, die von der Spam-Prüfung ausgenommen sein sollen, so können Sie uns eine Liste dieser Absender oder Empfänger oder von absendenden IP-Adressen übermitteln, die wir dann entsprechend konfigurieren.
Diese Vorgehensweise sollte dann Vorrang haben vor isspam/notspam, wenn Sie oft E-mails von gleichen Absendern/IP-Adressen erhalten, die sonst vom System als Spam markiert werden.

 

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